Schwenkbiegen
Durch das Schwenkbiegen ist es möglich, ähnliche Profile herzustellen wie durch das Gesenkbeigen.
Zwar gibt es bezüglich Geschwindigkeit, Blechdicke und Flexibilität zwischen den Schwenkbiegemaschinen Unterschiede, die Arbeitsweise ist aber allen gleich. Das Blech, bestehend aus einem metallischen Werkstoff wie Stahl, wird durch das Anschlag- und Hochhaltesystem in Position gebracht. Das Blech wird von der Oberwange
gegen die Unterlage gespannt. Das Biegen des Bleches auf den gewünschten Winkel geschieht mittels einer Biegewanne.
Excenter, Spindel oder Hydraulikzylinder finden Verwendung, die Bleche zu spannen. Zur Anpassung der Maschine an unterschiedliche Längen oder Geometrien können die Werkzeuge von Ober- Biege- und Unterwange ausgetauscht werden.
Wenn flache Bleche im Randdbereich gebogen werden sollen, ist das Verfahren des Schwenkbiegens sehr gut geeignet. Das Blech bleibt beim Prozess auf dem Hochhaltesystem liegen, somit ist es nicht notwendig, das Gewicht des Bleches zu halten. Auch muss das Blech nicht hochgeführt werden. Daher ist es möglich, dass ein Bediener schwere und unhandliche Bleche bearbeiten kann. Er kann sperrige Teile an der Maschinenrückseite biegen und entladen, dabei kann er Gebrauch von einem Hinteranschlag machen. Kleine Teile hingegen werden an der Vorderseite der Maschine bearbeitet.
Schwenkbiegemaschinen haben Biegewannen, die nur um 0,1 Grad schwenken. Damit ist es möglich, widerholgenaue Bigeteile zu fertigen.
Da für verschiedene Winkel, Radien und Blechdicken in den meistenFällen nur ein Universalwerkzeugsatz nötig ist, werden die Kosten entscheidend verringert.














